NAME: Verigina Violetta Valeriyevna
Geburtsdatum: 12. September 1985
Aktueller Stand in der Strafsache: beklagter (Verfahren ausgesetzt)
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation: 282.2 (2)

Biographie

Im Juli 2020 wurden in Wladiwostok eine Reihe von Durchsuchungen in den Wohnungen friedlicher Gläubiger durchgeführt. Unter den Opfern war auch Violetta Verigina.

Violetta wurde 1985 in Syktyvkar geboren. Ihr Vater war Militär, ihre Mutter arbeitete in einem Diagnosezentrum. Als Kind liebte sie Gymnastik, Aerobic, Tanzen und lernte Englisch. Nach der Schule absolvierte sie das Staatliche Pädagogische Institut Komi als Lehrerin für Englisch und Französisch. Außerdem erhielt sie eine zusätzliche Spezialisierung "Übersetzerin im Bereich der professionellen Kommunikation".

Einige Zeit arbeitete sie als Verwaltungsangestellte in einem Hotel, dann - und bis heute - als Englischlehrerin. Violetta treibt immer noch gerne Sport. Außerdem liebt sie es, durch Russland zu reisen, Theater zu besuchen, Filme zu schauen und Popmusik zu hören.

Schon als Kind erkannte Violetta ihr Bedürfnis nach geistiger Entwicklung, und mit der Hilfe ihrer Großmutter konnte sie es befriedigen und fand Antworten auf ihre Fragen in der Bibel. Im Jahr 2016 lernte Violetta Roman kennen, einen Mann, der ihre Lebenswerte und spirituellen Interessen teilt. Sie heirateten und ließen sich in Wladiwostok nieder.

Die ungerechtfertigte Strafverfolgung und der damit verbundene Stress führten dazu, dass sich Violettas Gesundheitszustand verschlechterte. Auch finanziell haben die Verigins gelitten: Ihre Bankkonten sind gesperrt, die Ehepartner müssen im Zusammenhang mit dem Prozess ständig ihre Arbeit niederlegen.

Violettas Eltern, die ihre religiösen Überzeugungen nicht teilen, sind empört über die Verfolgung ihrer Tochter und leugnen ihre Beteiligung an extremistischen Aktivitäten.

Fallbeispiel

Im Jahr 2020 initiierte das Untersuchungskomitee die Verfolgung mehrerer Gläubiger in Wladiwostok, darunter die Ehepartner Roman Verigin und Violetta Verigina sowie Alibek Kartayganov. Im Jahr 2023 wurde das Verfahren gegen sie in der Gerichtsphase für zwei Jahre ausgesetzt. Gläubige werden beschuldigt, an den Aktivitäten einer extremistischen Organisation teilzunehmen.
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