Biographie
Die Razzia gegen friedliche Einwohner von Sewastopol im Oktober 2020 hat das Leben der Gläubigen in ein Davor und Danach geteilt. Unter den Männern, die allein wegen ihres Glaubens an Jehova ins Untersuchungsgefängnis kamen, war auch Wladimir Sakada. Damals verbrachte er ein halbes Jahr hinter Gittern. Später, im Oktober 2022, verurteilte das Gericht den Gläubigen zu 6 Jahren im Straflager. Im Sommer 2026 wurde er entlassen.
Wladimir wurde im Oktober 1970 in Kiew geboren. Von Beruf ist er Dreher. Obwohl Wladimir in einer atheistischen Familie aufwuchs, begann er sich nach seiner Rückkehr aus der Armee für die Bibel zu interessieren. Er war beeindruckt, wie weise und praktisch dieses Buch ist. Er verspürte den Wunsch, auch anderen Menschen zu helfen, den Wert christlicher Lehren zu erkennen.
Im Jahr 2005 heiratete Wladimir Swetlana, die ihm eine treue Begleiterin und Helferin wurde. Kurz nach der Hochzeit zog das Ehepaar nach Sewastopol. 5 Jahre später kam auch Swetlanas Mutter, um näher bei den Kindern zu sein. Die beiden verbringen gerne Zeit miteinander und gehen gern auf Reisen.
Bis zum Schuldspruch arbeitete Wladimir als Bauarbeiter und sorgte für seine Familie. Er ist ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch mit vielen Freunden. Die Anwendung biblischer Grundsätze im Alltag hilft ihm, seine Persönlichkeit zu verbessern und ein guter Familienvater und Freund zu sein.
