Maßnahmen von Strafverfolgungsbeamten

Zeuge Jehovas in Tschuwaschien verhaftet. Sein Haus wurde vor 6 Jahren durchsucht

Tschuwaschien

Am 7. März 2026 entschied das Moskowski-Bezirksgericht Tscheboksary, Albert Piltschikow, 45, in Untersuchungshaft zu nehmen. Einen Tag zuvor wurde er in Nabereschnyje Tschelny aufgrund eines Strafverfahrens festgenommen.

Im Jahr 2020 war Albert, der damals in Tscheboksary lebte, einer der Gläubigen, deren Wohnungen von Ermittlungsbeamten durchsucht wurden.

In den letzten 9 Jahren wurden in Tschuwaschien Strafverfahren gegen 10 Zeugen Jehovas eingeleitet. Diese Gläubigen sind größtenteils ältere Menschen. Einer der Angeklagten erhielt eine 5-jährige Bewährungsstrafe – nach deren Verbüßung wird er 90 Jahre alt sein.

Der Fall von Piloschikow in Tscheboksary

Fallbeispiel
Im November 2020 durchsuchten Sicherheitsbeamte das Haus von Albert Pilshchikov in Tscheboksary. Mehr als fünf Jahre später wurde ein Strafverfahren gegen den Gläubigen wegen einer extremistisch bedingten Anklage eröffnet, und er wurde in ein Untersuchungshaft gebracht. Acht Tage später wurde die Maßnahme der Zurückhaltung in Hausarrest geändert.
Chronologie

Angeklagte in dem Fall

Zusammenfassung des Falles

Region:
Tschuwaschien
Siedlung:
Cheboksary
Woran besteht der Verdacht?:
"führte aktive organisatorische Maßnahmen durch, die darauf abzielten, die vom Gericht verbotenen rechtswidrigen Aktivitäten der Organisation fortzusetzen, die sich in der Gesamtleitung einer religiösen Gruppe (einer Gemeinde) äußerten" (aus der Entscheidung zur Einleitung des Strafverfahrens)
Aktenzeichen des Strafverfahrens:
12607970001000018
Eingeleitet:
6. März 2026
Aktueller Stand des Verfahrens:
Gerichtsverhandlung vor dem Gericht erster Instanz
Untersuchend:
Ermittlungsabteilung des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands für die Tschuwaschische Republik
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation:
282.2 (1)
Aktenzeichen des Gerichts:
1-159/2026
Gericht erster Instanz:
Novocheboksarsk City Court of the Chuvash Republic
Richter am Gericht erster Instanz:
Yekaterina Ogoreltseva
Fallbeispiel
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