Der Fall von Barsukow und Yeliseyev in Slawgorod

Fallbeispiel

Ende Dezember 2024 leitete ein Ermittler des Untersuchungsausschusses der Russischen Föderation ein Strafverfahren gegen unbekannte Personen wegen Beteiligung an Aktivitäten einer extremistischen Organisation ein. Einen Monat später wurde Sergey Barsukovs Haus durchsucht, und anschließend wurden er und seine Frau verhört. Am selben Tag ließ ein weiterer Gläubiger, Alik Yeliseyev, der Vater eines kleinen Kindes, ebenfalls sein Haus durchsuchen.

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    Die Ermittlerin des Untersuchungsausschusses der Russischen Föderation, Margarita Chupina, leitet ein Strafverfahren wegen Beteiligung an Aktivitäten einer extremistischen Organisation gegen unbekannte Personen ein, die ihrer Meinung nach "aktive Teilnehmer der religiösen Organisation Jehovas Zeugen Slawgorod" sind.

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    Sergey Barsukov, 53, und Alik Yeliseyev, 34, wurden beschuldigt, die Aktivitäten einer extremistischen Organisation organisiert zu haben.

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    Der Fall wird dem Stadtgericht von Slawgorod im Altai-Gebiet vorgelegt. Er wurde zum Richter der Olga Filippova ernannt.

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    Der Staatsanwalt verkündet die Anklage. Die Angeklagten gestehen ihre Schuld nicht. Alik Yeliseev bemerkt: "Nach 2017 hatte ich als Gläubiger das Recht, Gottesdienstversammlungen mit meinen Bekannten abzuhalten, bei denen die Bibel diskutiert wurde. Genau das beschuldigen mich von den Ermittlungsbehörden."

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    Bei der Anhörung, die hinter verschlossenen Türen stattfindet, wird die religiöse Gelehrte Mirra Kashaeva verhört. Sie betrachtet religiöse Versammlungen der Zeugen Jehovas als verboten. Laut dem Experten deuten Formulierungen wie "Danke" oder "Bitte antworten" auf die Leitung des Treffens hin.

    Ein geheimer Zeuge, Panchenko, wird ebenfalls verhört. Aus seinem Zeugnis geht hervor, dass die Gottesdienstversammlungen per Videokonferenz stattfanden, deren Teilnehmer die Bibel lasen und diskutierten.

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